stabil mobil – Radfahren für alle
Shownotes
Wieder Rad fahren – auch wenn Balance oder Knie nicht mehr mitmachen? Die Roadshow „stabil mobil“ macht’s möglich. Gina Lacroix und Alexander Kraft erzählen von Mobilität und Lebensfreude auf drei Rädern.
Stellt euch vor, ihr seid seit Jahren nicht mehr Rad gefahren – vielleicht, weil die Balance nicht mehr klappt oder die Knie nicht mehr mitmachen. Und dann sitzt ihr plötzlich auf drei Rädern und fahrt wieder los – mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Genau solche Momente gab es bei der Roadshow „stabil mobil“ – und darüber sprechen wir mit Gina Lacroix von cargobike.jetzt und Alexander Kraft von HP Velotechnik. Außerdem geht es darum, wie das Cargobike allen mehrspurigen Fahrrädern zu mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz verholfen hat – und warum es Zeit für einen neuen Begriff statt „Spezialräder“ ist. Viel Spaß beim Zuhören.
Zitate zum Mitnehmen:
- Gina Lacroix: „Wenn Sie Tretboot fahren können, können Sie auch Sesselrad fahren.“
- Alexander Kraft: „Wenn die Leute einmal draufgesessen haben, sagen sie nach drei Sekunden: Das gibt’s doch gar nicht – und kommen mit einem breiten Grinsen zurück.“
- Gina Lacroix: „Wir haben hingenommen, dass jemand, der nicht mehr auf einem normalen Fahrrad zurechtkommt, eben nicht mehr Rad fährt – statt zu fragen, wie wir das möglich machen können.“
- Alexander Kraft: „Das Cargobike hat eine Bresche geschlagen – es hat gezeigt, dass Fahrrad weit mehr sein kann als zwei Räder, ein Lenker und ein Sattel.“
- Gina Lacroix: „Wir müssen noch mehr darüber reden, was es einem bringt, Fahrrad zu fahren, auch wenn man eine Einschränkung mitbringt – Freiheit, frische Luft, Bewegung und Teilhabe.“
Kontakt zum pressedienst-fahrrad
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Die Themen des Monats werden produziert vom pressedienst-fahrrad.
Sprecher: Hans Dorsch
Intro: prod Laurin
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00:00:02: Herzlich willkommen zum Thema des Monats vom Präsidentsfahrrad, Servicetechnik und andere Fahrradanregungen für Redaktion und Content-Kreatorinnen.
00:00:11: Mein Name ist Hans Dorsch und heute bekommt ihr gleich zu Beginn eine kleine Vorstellungsfrage gestellt.
00:00:19: Stellt euch vor, ihr seid seit Jahren nicht mehr Rad gefahren, vielleicht weil das mit der Balance nicht mehr klappt oder die Knie nicht mehr mitmachen.
00:00:27: Und dann sitzt ihr plötzlich auf drei Rädern und fahrt wieder los.
00:00:32: Und wahrscheinlich habt ihr auch noch ein breites Grinsen im Gesicht.
00:00:36: Genau solche Momente gab es möglicherweise bei der Roadshow Stabilmobil.
00:00:42: Und davon können uns hoffentlich zwei Gäste erzählen.
00:00:47: Die erste Gäste ist Gina Lacroix, Geschäftsführerin von Cargo Bike Jetzt, die die Roadshow organisiert hat.
00:00:54: Und Alexander Kraft, Pressesprecher von HP Velotechnik, einem Hersteller von Spezialrädern.
00:01:01: der Stabilmobil unterstützt hat.
00:01:04: Schön, dass ihr da seid.
00:01:07: Jo, hallo.
00:01:09: Bleibt mich jetzt zu sein.
00:01:10: Und natürlich ist auch Thomas Geister da, Redakteur beim PDF und mein Co-host.
00:01:16: Dann würde ich sagen, mach du gleich mal den Einstieg.
00:01:19: Okay, dann darf ich gleich loslegen.
00:01:21: Ja, hallo an euch beide.
00:01:23: Schön, dass wir heute das Thema besprechen.
00:01:26: Wir Stabilmobil sprechen und über das ganze Thema Dreidäter und Mobilität.
00:01:32: im Alter oder auch für Menschen, die mit einem Anführungszeichen normalen Fahrräder nicht mehr so mobil sind.
00:01:39: Und ich glaube, Tina, du könntest mal so zum Einstieg mal ein bisschen erzählen.
00:01:45: Du warst ja auf drei Terminen bei Stabilmobil dabei.
00:01:49: Wie war das?
00:01:49: Also wie sind die Leute da?
00:01:53: Wie haben die Leute reagiert?
00:01:54: Gab es irgendwelche schönen Anekdoten?
00:01:57: Was hast du dafür Erlebnisse gesammelt auf den drei Terminen?
00:02:01: Ja, also ich war im schönen Süden unterwegs und hatte zum einen mal die großartige Erfahrung, dass wir uns vorher gefragt haben, wie erreichen wir denn Menschen aus dieser diffusen Zielgruppe, Leute, die einen Rat brauchen, was... mehr als zwei Räder hat mit Einschränkungen, mit vielleicht gesundheitlichen Themen.
00:02:22: Und die gute Antwort war, die lesen das in der Zeitung.
00:02:25: Oder sie hören es.
00:02:27: In gezielten, hatten den ADFC und die Städte, die dafür die Werbetrommel gerührt haben und die erstaunlich gut die Leute erreicht haben, wenn wir sonst auf unsere Breiteren... Formate gucken.
00:02:42: Und dann hatten wir eben Leute, die gesagt haben, das habe ich in der Zeit umgelesen und dann bin ich gekommen, weil ich habe schon immer überlegt, ob das nicht was für mich wäre oder für meine Mutter oder für meine Partnerin.
00:02:52: Und dann hatten wir schöne Gespräche über die sechs Räder und haben uns die riesigste Mühe geben.
00:03:01: Das Thema des Tages, stabil mobil zu sein, dann auch in die Tat umzusetzen, nämlich aus dem Sprechen und Gucken rauszukommen und mal ein Ründchen zu drehen auf den Marktplätzen, manchmal mit ganz viel Fingerspitzengefühl langsam schieben, ziehend, manchmal aber auch sehr zackig in die Pedale treten und Naturtalent und uns dann so durch den Fuhrpark aus sechs verschiedenen Rädern probiert und festgestellt, was so die Vornachteile für jede Person waren und sind, weil das eben auch ganz unterschiedlich wahrgenommen wird.
00:03:32: Wenn du jetzt hast unterschiedlich wahrgenommen, also muss man dann noch mal mehr beraten eigentlich, muss man dann mehr auf die Leute noch eingehen, auf die einzelnen Bedürfnisse eingehen?
00:03:43: Ich glaube, es ist, wir kommen ja, Karo Beikirz hat es ja schon im Namen, aus dem Lastenradbereich und das sind auch so Räder, die vor ein paar Jahren noch sehr unbekannt waren und jetzt eher noch durch so branschen Neuheiten ausstechen.
00:03:57: Und das ist im Spezialratbereich das Gleiche, dass es ein paar Räder gibt, die Leute gar nicht wahrnehmen, dass so was geht oder eben falsche Vorstellungen haben.
00:04:06: Da wird man Alexander gleich auch zustimmen können.
00:04:08: So ein Sesselrad wirkt erst mal kompliziert, obwohl es sich vielleicht, wir haben es immer gesagt, wenn Sie Tretboot fahren können, können Sie auch Sesselrad fahren.
00:04:17: Das ist eigentlich eine Bewegung, die relativ automatisch kommt.
00:04:20: Und für manche einen kam es dann vielleicht auch einfacher, als aufrecht sitzen, das Dreirad zu fahren, weil das noch mal eine ganz andere Motorik hat.
00:04:28: Und das waren so ein paar Übersetzungsfehler in Anführungsstrichen, wenn man das nur anguckt oder das Gefühl hat, ich schätze es ein.
00:04:37: Im Gegensatz zu dem, ich probiere es aus und mache die Fahrerfahrung.
00:04:40: Und das waren schöne Momente, dann einfach auch ganz unterschiedliche Fazit zu hören.
00:04:44: Von das Esselrad fährt sich super zu das aufrechte Dreirad ist ja mega.
00:04:50: oder eben auch das kleine Zweirad, was wir dabei hatten, was aber ganz leicht war, kleine, zwanzig Zollreifen, dann die Erfahrung zu machen, ach gucke, so was könnte ich mir auch zutrauen, aber nicht das dicke, große, normale Rad, was irgendwie mein Nachbar im der Garage hat.
00:05:08: Wir haben vor ein, eineinhalb Jahren ungefähr mal eine Sendung gehabt.
00:05:14: Da war der Hersteller Bernd dabei und Die Michaela Buchholz von Bernz und deren Bruder Christoph Buchholz.
00:05:30: Der ist an MS erkrankt und hat Gleichgewichtsschwierigkeiten bekommen.
00:05:37: Jetzt hat ja nicht jeder das Glück, dass eine Schwester hat, die ausgerechnet bei einem Fahrradhersteller arbeitet bzw.
00:05:45: ein Fahrradhersteller leitet.
00:05:47: der solche Fahrzeuge herstellt, die dafür geeignet ist.
00:05:52: Und da hast du ja schon gesagt, China, da kommst du drauf an, dass die Leute das eben kennenlernen.
00:05:58: Und du bist da ein bisschen kurz drüber hinweg, aber Kargo-Bike.
00:06:03: jetzt hat es ja auch dadurch geschafft, das Kargo-Bike zum Thema zu machen oder den Leuten nahezubringen, indem sie es einfach gezeigt haben, oder?
00:06:12: Das heißt, ihr habt dieses Konzept von der Roadshow für ein bestimmtes Fahrzeug, das Leute nicht kennen, übersetzt auf diese Fahrräder für Menschen mit Einschränkungen, oder?
00:06:27: Den Podcast habe ich, glaube ich, auch gehört, als er rauskam und wir haben ihn jetzt auch noch mal an alle die Mitfahren verteilt zur Vorbereitung, weil das genau diesen Punkt ist.
00:06:36: Die Cargo Bag Roadshow gibt es als Format.
00:06:39: Wir kommen zu euch auf den Marktplatz.
00:06:41: Ihr dürft Räder ausprobieren.
00:06:43: Und dann eben beim lokalen Händler oder Woche immer schauen, ob das was für euch ist oder vielleicht auch im Sharing.
00:06:49: Und das seit zehn Jahren.
00:06:50: Und vor zehn Jahren, sagt der Fahrradmonitor, wussten erst vierzig Prozent der Leute, was ist ein Lastenrad, bezahlt die heute auf über achtzig, wahrscheinlich neunzig Prozent hochgegangen ist.
00:06:59: Und auf dieser Roadshow zwischen den Lastenrädern hatten wir immer auch mal ein Dreirad dabei.
00:07:05: Und hatten dann auch Besuchende, die genau deswegen gekommen sind.
00:07:09: Und dann war eins immer viel zu wenig, um auf diese ganz speziellen Fälle und Anforderungen einzugehen.
00:07:16: Und dann war es immer so dann, ach, es wäre so schön, wenn wir das auch abdecken könnten.
00:07:19: Und dann hat dieses Jahr endlich geklappt.
00:07:22: Und wir haben es auf die Straße gebracht.
00:07:24: Und so Themen wie MS sind ja auch vom Verlauf her sehr unterschiedlich.
00:07:30: Und dann ist es wieder dieser Punkt, wo es natürlich Menschen ganz unterschiedliche Anforderungen haben.
00:07:35: Und dass eben sehr viele Hersteller gibt, die das Thema schon abdecken, die aber bisher nicht so eine große Visibilität haben.
00:07:41: Und wir als Gesellschaft diesen Stellenwert von, auch wenn jemand auf einer normalen Fahrrad nicht mehr zurecht kommt, trotzdem das Recht und die Möglichkeiten, die Chancen hat, mobil zu sein auf dem Rad, das weiter in den Mittelpunkt zu stellen und sich damit auf dem Marktplatz zu stellen und dem Bürgermeister zu haben, der vorbeikommt und sagt, ja, das Thema ist mir wichtig und wir gucken, wie wir das hier bei uns verbessern können.
00:08:05: und die Initiativen und die lokalen Händler dabei zu haben, ist ein während tolles Gefühl, ein sehr logischer Roterfaden, den wir bei uns jetzt fest mit aufnehmen und auch nächstes Jahr wieder machen wollen.
00:08:16: Mangelnde Aufmerksamkeit, Alexander, das ist ja auch so ein Punkt, den ihr sicherlich auch festgestellt habt.
00:08:21: über die letzten Jahre, aber bei euch geht es in Nachfrage, gerade so nach Trikes und also dreidrähtigen Modellen auch gestiegen, oder?
00:08:29: Also ihr könnt ja da in den letzten zehn Jahren schon eine gewisse Wachskurve auch erkennen in dem Bereich.
00:08:36: Ja, das können wir auf alle Fälle.
00:08:40: Es ist eine manchmal etwas schwierige Ausgangslage.
00:08:45: Stichwort ist Dreirad, weil da haben ganz viele Leute sofort irgendwie Dreirad, so Kinder Dreirad oder sowas.
00:08:51: und dann haben sie diese Dreiräder, die aussehen wie so ein aufgeblasenes Kinder Dreirad.
00:08:56: und dann sagen die meisten, also bevor ich auf mich sowas drauf setze, was weiß ich, da kaufe ich mir das nächste Auto oder sowas.
00:09:04: Das ist eine Geschichte, wo man viel oftmals, also an Grenzen stößt, bevor man die Leute irgendwie für das Thema interessiert hat.
00:09:15: Man muss mir jetzt aber auch sagen, also das ist mit Sicherheit zum Teil durch unsere, aber es gibt auch andere Rede in dem Bereich, die eben anders aussehen.
00:09:22: So, die vielleicht erst mal dann noch ein bisschen, wo die Leute noch ein bisschen vorsichtiger sind, weil sie sagen, da muss man doch studiert haben, bis man sich da draufsetzen kann oder sowas.
00:09:33: Nein, muss man nicht.
00:09:33: Das Verrückt ist, wenn die Leute einmal drauf gesessen haben, nach drei Sekunden sagen, das gibt es auch gar nicht.
00:09:38: Nach einer Runde kommen sie mit einem superbreiten Klinzen wieder zurück.
00:09:42: Das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass das so einfach ist.
00:09:46: Aber zurück zu der Frage mit der Sichtbarkeit.
00:09:48: Ja, das ist in der Tat ein Thema, an dem wir viel arbeiten.
00:09:55: Ich bin gerade zur Zeit dabei und mit vielen Medien im Gespräch weh können.
00:10:00: Was macht man nütlicherweise im nächsten Jahr mit Anzeigen und sonst was?
00:10:04: Was ich spannend finde, ich kriege von vielen Verlagen zurückgespielt, also sichtbar, seit ihr mittlerweile.
00:10:10: Das ist nicht wie vor vielen oder vor einigen Jahren noch, dass man da gesagt hat, was sind das für welche oder wie auch immer, die sind vielleicht so auf der Spezi, der Spezialradmesse.
00:10:20: irgendwo am Rand der Republik oder sowas, sondern Nehe ist mittlerweile schon deutlich präsenter.
00:10:26: Und deswegen finde ich das im Moment extrem spannend mit Kago Beigels bzw.
00:10:31: Stabil Mobil, da auch wirklich so in der Fläche eine Sichtbarkeit herzustellen und vor allem auf, mal probierbarkeit nennen, weil das haben wir, wenn wir einzelne Events hatten, genau das erleben, dass die Leute einfach das wirklich mal selber gesehen haben müssen, erlebt haben müssen und dann geht was.
00:10:51: Ich kann ja auch aus meiner Erfahrung sagen, dieses Jahr bei unserem Fahrradflügeling, bei unserer Journalistinnen Roadshow, bei den Terminen München, wo ich war, war auch so die Leute sind hergekommen, das Delta stand auch und ich glaube, das Gretel von Berns und die Journalistinnen sind hergekommen.
00:11:08: Das ist das Fahrrad, das ich jetzt brauche für meine Mutter.
00:11:10: Das ist das Fahrrad, das ich brauche für meine Nachbarin.
00:11:14: Und wir haben das auch noch nicht so am Schirm gehabt, aber haben dann gesagt, okay, das ist ja mal ein ganz neuer Ansatz, ganz interessantes Konzept.
00:11:20: Und ich glaube, auf dem kann man dann auch aufbauen, dass es jetzt immer weiter auch in die Medien reinkommt und in die Gesellschaft reinkommt, um einfach für da Menschen auch zu helfen.
00:11:30: So, und möchte ich jetzt nochmal nochmal den Ball sozusagen zu euch zu Gina zurückspielen.
00:11:35: Das war es natürlich an Stabilen Mobil, an der und Roadshow klasse ist.
00:11:40: Ihr habt sozusagen, also bei der Tageszeitung würde dann unabhängig überparteilich drüberstehen.
00:11:45: Ihr habt dadurch, dass ihr also eine relativ breite Range an Herstellern habt.
00:11:49: Seid ihr raus aus dem, ihr wollt mir doch nur euer Radcheck kaufen, sondern ihr kommt da hin und es ist eine so niedrig geschwellerte, einfach nur hingehen, raussetzen, gut finden oder auch nicht und reden informieren, aber es ist nicht so.
00:12:02: dieses Gefühl oder auch das, wenn Leute sagen, mal zu unseren Händlern gehen oder sowas.
00:12:06: Da hat man natürlich sofort das Gefühl, ich gehe durch die Ladentür und kann dem jetzt nicht sagen, geben Sie mir das Radmal für zwei Tage und ja, aber ich will es dann doch nicht so.
00:12:15: Und das ist bei euch natürlich völlig anders.
00:12:17: Und das ist prima.
00:12:20: Weil es braucht ja beides.
00:12:21: Es braucht ja dann für Menschen, die schon soweit sind, zu sagen, na, wahrscheinlich wird es der Hersteller, ich gehe da mal hin.
00:12:26: Und das ist ja ein Punkt, der auf jeden Fall auch bestehen bleibt.
00:12:29: Nur ist es eben in dem Bereich von einem Rat, was auch nicht jeder Händler vor Ort hat, eine super Gelegenheit auf einen breiteren Vorpack zugreifen zu können und eben auch die Leute zu erreichen, die sagen, ich bin noch nicht da, aber ich probiere es mal für eine Bekannte.
00:12:45: Also den Satz habe ich auch erstaunlich oft gehört.
00:12:47: Ich weiß nicht, wie viele Bekannten so Fahrrad auf ihnen sind.
00:12:50: Aber es eben mal gefahren zu haben und auch andere Leute, wenn man in der Fußgängerzone einfach nur Laufkundschaft mitnimmt, einfach zu sagen, lässt sich mal drauf, dann verstehen Sie, wie jemand, der Ihnen entgegenkommt, auf sowas reagiert, was der für ein Sichtfeld hat.
00:13:02: Wenn Sie dann irgendwann mal in der Bekannte treffen, für die das relevant ist, können Sie sagen, ja, da gibt es welche, da gibt es auch ganz verschiedene Modelle, kannst sich mal da und da hinwenden, um halt mobil zu bleiben.
00:13:13: Weil das ist ja der eine Punkt.
00:13:15: Also wir bleiben in Sinne von wohin kommen, ja.
00:13:17: Aber ich war jetzt gerade auf dem Radkongress in Baden-Württemberg und da war auch ein großes Thema selbstaktive Mobilität.
00:13:23: Also dieses In-Bewegung bleiben uns selber auch noch Muskeln benutzen mit E-Unterstützung, mit all den Möglichkeiten, die diese Räder ja auch bieten und die auch noch angepasst werden können.
00:13:34: Ist es ja eine super Gelegenheit für die gerade Generationen.
00:13:38: die älter ist und vor der Situation steht, was sind meine Möglichkeiten, mich in meinem Alltag noch Beweglichkeit einzubauen und dann aber andersrum für die Zielgruppe, die da noch nicht ganz ist, das nicht zu verlieren und diesen Cut zu machen von, jetzt verringert sich mein Radius, ich bin viel weniger aktiv, sondern ganz bewusst zu sagen, nee.
00:13:57: Da komme ich jetzt auf die Roadshow und wir waren am schönen Bodensee.
00:14:01: Ich will weiter die Fahrradtouren machen und ich will da mitfahren.
00:14:03: Und deswegen suche ich mir jetzt ein Rad, was für meine Situation funktioniert, was auch noch anpassbar ist, falls meine Situation sich verschlimmert, damit ich eben weiter das Leben führen kann, so wie ich das möchte.
00:14:14: Und das ist, glaube ich, eine ganz andere Anspruchshaltung, die auch... toll ist und die halt Möglichkeiten eröffnet für die, die aber noch nicht mal nachgedacht haben.
00:14:21: Und dann aber davon profitieren, wenn es bekannter wird.
00:14:23: Wohnen
00:14:24: Sie, sagst du, ich habe gerade mal noch eure Stationen nochmal aufgerufen und ihr wart ja tatsächlich, ihr wart jetzt nicht so ausschließlich in Großstädten unterwegs.
00:14:34: Das ist ja, das Problem haben wahrscheinlich auch viele Menschen, das eben nicht in der Nähe in der Großstadt wohnen oder in der Nähe.
00:14:41: und selbst ich, ich wohne in Köln und ich wüsste jetzt nicht.
00:14:45: wie ich das ganze Sortiment, das ihr vorgestellt hat, ob ich mir das überhaupt zusammensuchen könnte.
00:14:51: Ich glaube irgendwo, zwanzig Kilometer auswärts von Köln gibt es einen Laden, der hat so Liegeräder.
00:14:56: Aber ob der dann genau das hat, zum Beispiel, das weiß ich auch nicht.
00:15:03: Das ist auf jeden Fall ein Fakt, dass es auch in kleineren Städten spannend ist.
00:15:07: weil da die Ausstattung manchmal nicht so geben wird, wobei es ja auch wieder Bodensee-Regionen, die haben ja die Vorteile, dass der Hersteller wie Berns auch direkt um die Ecke sind und eine gute Ausstattung da ist.
00:15:16: Am Ende sage es, das ist eine gute Mischung und es kann ja auch ganz unterschiedlich laufen.
00:15:21: Wir hatten schon wunderbare Stationen, wo dann eben ein tolles soziales Netzwerk mit Kuchenverkauf und die Aktivierung von NGOs und anderen vor Ort dazu geführt hat, dass da extrem viel los war und es gibt andere große Städte, da wird es verschluckt, obwohl auch nicht so viele Läden unterwegs sind.
00:15:37: Und das ist, glaube ich, so ein Vortasten.
00:15:39: und auch sich interessieren und schauen, wie man eben in diese Beeinträchtigung Menschen, die mit einer Krankheit ihren Alltag meistern oder eben das Thema Senioren abdeckt, ob das noch und das ist, was man auch weiter differenzieren muss.
00:15:55: Wir haben auch vorher diskutiert, wäre nicht auch ein Erwachsenen-Laufraht spannend oder ist das schon wieder zu weit gedacht?
00:16:01: Also, was sind noch die Möglichkeiten im Vorpark?
00:16:03: Würde man eben noch Thema Rikschaas noch stärker zu einladen?
00:16:07: macht das Sinn, Tandems mitzunehmen.
00:16:10: Und für den Moment war dieses Jahr erfolgreich, diese Message auch nach außen zu spielen, zu sagen, das sind Räder, die haben was Besonderes, die haben im Zweifel mehr Räder und sie sind dafür da, dass sie selber noch mobil sein können.
00:16:25: Stabil mobil, kaha, der Name.
00:16:29: Alle anderen Sachen sind was, was wir auch manchmal von Händlern dann mitgebracht bekommen haben, wie in einem Tandem, was auch toll war zum Angucken, aber was eben den Vorpark vielleicht noch ein bisschen breiter macht.
00:16:40: und deswegen ist der Fokus für den Moment, glaube ich, ganz gut zu sagen, selbstaktive Mobilität von Rädern, die speziell sind, weil ich auch das Wording nicht super finde.
00:16:49: Vielleicht müssen wir dieses Subdate, glaube ich, in dem Podcast auch letztes Mal besprochen, mehr so vom Komfort-Rät an sprechen oder noch irgendwie ein anderes
00:16:57: Wort dafür.
00:16:58: Wir haben Sesselräder beispielsweise.
00:17:02: So ähnlich wie schon bei dem Stichwort Dreirad ist es auch, wenn du mit dem Stichwort Liegerad kommst, weil da kommen wir eigentlich her, Liegerad aus der sehr sportlichen Ecke.
00:17:12: Auf.
00:17:12: das ist ein Thema, da hatten wir, das ist vor zwölf Jahren, da waren wir in Bad Füßing.
00:17:17: E-Bike-Tage vom ZIV waren das.
00:17:20: war sehr hübsch da.
00:17:21: auch auf dem Marktplatz war im Prinzip eine ganz ähnliche Situation, da ging es mir um das Thema E-Bikes zu promovieren.
00:17:29: Und da waren dann auch Leute, und das kann man sich bald füßigen, dann gut vorstellen, die da am Kurren und sonst was sind und die fanden unsere drei Räder total spannend, haben sich da reingesetzt bzw.
00:17:41: haben sich helfen lassen und das wäre schon super, aber Sie haben ja selbst gesehen, also ich brauche zwei Leute, die mich rein und dann wieder zwei Leute, die mich rausboxieren.
00:17:50: Das war für uns in diesem Jahr ein ganz deutlicher Hinweis, weil zwei Jahre später hatten wir einen Rath, einen Sessel Rath mehr oder weniger, auch mit zwei Rennen vorne, aber deutlich breiter mit einem sehr hohen Sitz.
00:18:02: Das war wirklich, dass dieses Erlebnis da auf dem Marktplatz, das jemand gesagt hat, würde ich sofort nehmen, aber wenn ich da so tief sitze, wird nie was.
00:18:10: Das sind, sag ich mal, Erlebnisse, wo man dann so merkt, okay, Du musst da sozusagen erst mal aus deinem Denken rauskommen und dann schauen, wo dann möglicherweise noch mit Klientel ist, an der du erst mal gar nicht gedacht hast.
00:18:23: Weil wir waren dann schon aus der sportlichen Ecke und haben uns dann pro April genau da hin entwickelt auch.
00:18:31: Ich fand auch, was Herr China vorhin gesagt hat, ziemlich interessant, dass man mehr zu spät damit einsteigen sollte, sich mit dem Thema zu beschäftigen.
00:18:39: Was ist denn so ungefähr das Einstiegsalter, was ihr ratet?
00:18:45: Also, ich hatte Herren, die den Satz, ich bin für'm Achtzig, das ist für mich noch nichts voller Imrunst ausgesprochen haben und wahrscheinlich damit auch Recht haben.
00:18:54: Also,
00:18:55: die
00:18:55: blöde Antwort ist, es kommt ganz drauf an.
00:18:58: Und ich glaube, es weiß für sich selber, Jeder jede.
00:19:02: Und dann ist andersrum der Vorfall von, ich habe jetzt mit meinem normalen Raten am Filmstrichen Unfälle gehabt.
00:19:10: Unsicherheitsfaktoren.
00:19:11: Das ist so eine Richtung.
00:19:12: und die andere Richtung ist eben, ich habe ein Krankheitsthema, das beeinträchtigt, wie ich mich in meinem Alltag bewege.
00:19:19: Und da muss ich jetzt gucken, wie ich dann trotzdem noch das mache, was ich machen möchte.
00:19:24: Und das ist ja andersrum, wie das gerade Alexander Bespreben hat, finde ich, eigentlich toll.
00:19:28: Es ist ja weniger, dass Produkte sein, die da auf das Thema bisher keine Lust hatten, so dass es eher, dass wir alle irgendwie hingenommen haben, na ja, dann kann so jemand halt nicht mehr fahren, weil ein Fahrrad hat halt zwei Räder meistens.
00:19:42: Anstatt zu überlegen, was sind Möglichkeiten, wie kann ich Produkte und Lösungen anbieten und Kleinigkeiten so hinbauen, dass so viele Leute wie möglich, egal wie groß, egal wie kräftig, ob jetzt die rechte Hand nicht mehr geht und die linke nicht mehr so gut zugreifen kann.
00:19:59: Und dann ist das reine Rat und wie die Ergonomie in das drauf sitzen ist, ist die eine Sache, wie schwierig es ist, da den Akku rauszunehmen, wie schwer das Ding ist, wie schwer der Hebel ist, um die Feststellbremse zu bedienen.
00:20:12: Das sind dann die ganzen feinen Sachen, wo super viel passiert ist und wo jetzt die gute Nachricht ist.
00:20:18: Das gibt es tolle Modelle und das befasst jeden was dabei.
00:20:21: Und gleichzeitig aber auch, da gibt es noch ganz viele Kleinigkeiten, die noch besser werden können, damit man eben dann auch auf einem Sesselrad seinen Einkauf und sein Leben halt managen kann, den Stock oder den Rollator irgendwie befestigt.
00:20:34: Also da gibt es super Lösungen und das ist dieses... Zwei Schneidige.
00:20:37: auf der einen Seite lernen wir viel dazu und geben jetzt ja auch von der Tour und von den Feedbacks von den Leuten, die wir erhalten haben, an die Hersteller weiter.
00:20:44: Und auf der anderen Seite ist die Messische nach draußen eben für ganz viele Leute, die sagen, ich glaube, das war es jetzt mit Fahrradfahren, ist die Antwort eben, es gibt aber schon ein, zwei Modelle, die würden dich noch mal einladen, es zu probieren.
00:20:58: Das fand ich auch sehr witzig.
00:20:59: Ich habe ja eben schon Bart Füßing gesagt.
00:21:02: Da waren auch so ein paar ältere oder deutlich ältere Menschen dabei, die haben gesagt, aber das gewiss nur was für jüngere Leute.
00:21:08: Also es ist so irre, was einem da so passiert und was man hört.
00:21:13: In Stuttgart, also das war ja der Auftakt von der Tour, also bevor dieser Zehnstädtetour, da war beispielsweise jemand, der ist ganz gezielt, weil wir hatten auf das sportliche Rad von uns dabei, der hat gesagt, Er hat, er hat im Prinzip eine Rückenthematik, deswegen ist das mit seinem Mountainbike und der muss richtig heftig gefahren sein, ist das nichts mehr.
00:21:32: und er hat gesagt, nee, nee, aber er wollte jetzt ganz genau deswegen dieses sportliche Rad sich angucken.
00:21:37: Also insofern muss man sagen, Alter ist wirklich, wirklich kein Thema.
00:21:41: und wenn ich so ein ganz heftiges Beispiel nehme, wie Christina Vogel, auf dem Handbike, ja gut, ich meine, das ist ein sehr, sehr, sehr heftiges Beispiel.
00:21:54: Aber es geht viel, viel mehr, als man gemeinsam denkt.
00:21:58: Aber bei Christian Vogel, ihr habt ja noch einen, ist es ein Ambassador der Jean-Putz?
00:22:05: Ja.
00:22:05: Der hat ja ein Problem, an das ich zum Beispiel gar nicht gedacht hatte, bevor er es gesagt hat.
00:22:11: Der hat, glaube ich, ein Glaucom, oder?
00:22:14: Makula Regenation.
00:22:15: Also das sehen wird immer schlechter, sag ich mal.
00:22:18: Ich meine, der sieht, ja.
00:22:19: Aber es ist halt, sag ich mal, im Auto bist du dann eben doch mit was anderem unterwegs.
00:22:23: Und auf dem Radweg, wenn er da so seine Situation hat und vorfahren kann, das ist einfach entspannt und lässig für ihn.
00:22:29: Aber auch genau aus dem Grund hat er gesagt, also zwei Rad wird eben nichts mehr.
00:22:33: Und das ist das, was Gina auch vorhin oder ich glaube auch Thomas schon gesagt.
00:22:36: Es ist so unterschiedlich, an welchen Stellen Leute sagen, aus dem und dem Grund kann ich nicht mehr fahren.
00:22:43: Man stellt fest, man kriegt wirklich fast alle Menschen wieder aufs Rad.
00:22:49: Da möchte ich noch mal aufs Cargo-Bike zurückkommen.
00:22:53: Kann es sein, dass dadurch, dass Cargo-Bikes ja mittlerweile auch in sehr vielen Varianten bekannt sind?
00:23:02: Also gibt ja immer mehr Leute merken, okay, ich kann hinten einen langen Gepäckträger haben, ich kann vorne eine Kiste haben, kann zwei und drei Räder haben.
00:23:11: solche Fahrzeuge mit drei oder mehrere dann für unterschiedliche Bedürfnisse, dass die auch eher akzeptiert werden?
00:23:21: Ich habe doch keine wissenschaftliche Studie zu gelesen, aber ich würde schon sagen, dass sich in den letzten zehn Jahren unser, was normal ist, was wir auf dem Fahrradweg antrifft, Verständnis erweitert hat und dass da einen Lastenräder und ... für mich mit Kids, die das ja als großen Use Case fahren, aber eben auch Leute, die das einfach zum Einkaufen benutzen, weil sie sagen, ich hätte gerne mehr Platz und nicht die Eier unten an der Packtaschütze drückt, da einen Punkt geleistet haben, aber genauso wie Alexander auch sagt, da gibt es ja auch Liegeräder und andere sportliche Räder von rechts und links.
00:23:53: Und vielleicht ist es eher dieser Punkt, dass man eben sagt, egal, was mir passiert oder was mein Thema ist, Radfahren ist etwas, was mir wichtig ist und deswegen hätte ich gern dafür ein Produkt, was mir ermöglicht, weiterzufahren und dass uns das jetzt eben all miteinander wichtiger ist, dass man eben nicht diesen Punkt setzt von, dann gibt es das halt für dich nicht mehr, sondern eben sagt, was sind die Möglichkeiten und wo kann man ins Ausland schauen und sich spannende Produkte auch hierher holen, die das eben möglich machen.
00:24:21: Aber es ist wirklich so, dass das Kago-Bike da schon eine Bresche reingeschlagen hat.
00:24:27: Verrückterweise, also vor zehn Jahren liefen die Kago-Bikes jetzt auch noch auf der Spezialradmesse.
00:24:33: Also da waren halt die sechs kleinen Nischen sozusagen vereint und das ist sozusagen das Rad, was dann deutlich nach vorne gerollt ist, weil da die Anwendungsspektrum am Isten zu begreifen war.
00:24:48: Aber dadurch haben die Leute vor allem weil es ja auch die zwei und also das was ihr beschrieben hat lasst vorne, lasst hinten, zwei Räder, drei Räder, bisschen mit Neigetechnik und, und, und, also was es alles gibt.
00:24:59: Also ich habe die Leute gemerkt, nee, also Fahrrad ist weit mehr als nur zwei Räder und ein Lenker unten satteln, sondern es kann alles möglich sein.
00:25:08: und offensichtlich gibt es viele Leute, die da drauf also gut zurechtkommen und glücklich sind.
00:25:13: und ich denke, das ist schon ein Punkt, der einem, der uns dann auch hilft und sagt, In dem Windschatten kann man dann schon ganz gut mal nach vorn rollen.
00:25:26: Ist ja auch der Bewegung, die getragen war von Kommunen, die mitgezogen sind.
00:25:30: Also die jetzt ja auch diejenigen sind, die uns auf diesen Markt setze, eingeleiten.
00:25:33: Aber jetzt auch über die letzten Jahre haben wir auch minuziös die verschiedenen Kaufprämien in kleinen und großen Städten und bundesweit getrackt.
00:25:42: Das wird jetzt für Lastenräder gerade weniger, weil sie sich auch zum gewissen Teil durchgesetzt haben.
00:25:47: abgesehen davon, dass es in Sozialpräkärenfällen schon auch gerne noch Unterstützung braucht, weil es eben tolle Möglichkeit ist, da weniger Autos auf die Straße zu holen.
00:25:56: Aber das ist eben auch was, wo wir diskutiert haben, an einer Station, ob da nicht von der Stadt eben auch Unterstützung möglich ist.
00:26:04: Stuttgart selber hat eben auch eine Förderung für drei Räder, die schon seit einer Weile am Markt ist und wo man eben sagt, wir begrüßen das, dass du mehr Wege auf dem Rad unternehmen willst und wir nehmen das eben als insgesamte Fahrradförderung für eine Stadt und für die Nahbereiche, in denen ja Menschen auch unterwegs sind.
00:26:20: Wir haben es ja gesagt mit einer Einschränkung.
00:26:22: Klar, aber es sind ja auch Leute, die eben die ganz normalen Wege machen, wie im Zweifel.
00:26:26: sich von jemandem fahren lassen müssen oder einen Taxi in Anspruch nehmen oder eben dazu verdammt sind, eben nur ganz kleine Wege zu machen, die sie noch schaffen und dann keine Bank auf dem G-Weg haben, weil wir die alle zurückgebaut haben.
00:26:39: Und da steckt, glaube ich, super viel drin.
00:26:40: Und dann diese Verbindung von, es wird bekannter, es wird ein bisschen Hemmungen abgebaut.
00:26:46: Fahrrad ist nicht mehr gleich Fahrrad.
00:26:47: Es ist, glaube ich, eine tolle Entwicklung, die aber auch durch die Unterstützung letzten Jahre gezeigt hat, was es eben braucht, damit so was sich auch dann von selbstständigen kann.
00:26:56: Was da auch noch dazu kommt, finde ich, ist, durch die Cargo-Bikes ist es auch im, sagen wir, Preis, in der Price-Range was passiert.
00:27:06: Also es ist nicht mehr so, wie früher, da standen wir sehr einsam mit unseren Preisen und das war, das sind ja völlig ausgefallene Räder und dann seid ihr auch noch dreimal so teuer wie alles andere.
00:27:15: Was denkt ihr, wie denkt ihr euch denn, dass ihr die verkauft?
00:27:19: Mittlerweile sieht man, sage ich mal, zwar immer noch nicht im günstigen Segment, aber es ist jetzt nicht mehr so, dass die Leute Dass man ihnen den Preis nennt und sie rückwärts umfahren.
00:27:27: Unter hat aber natürlich auch die Elektrifizierung, also der E-Bike-Trend geholfen.
00:27:32: Das ist ja vor einigen Jahren in Tourismusgebieten dieses, ich fahre mal ganz weit weg von meinen Nachbarn, dezent ein E-Bike, das ja auch ein bisschen verschrien war und das einerseits zu geführt hat, dass andere Kaufpreise als okay wahrgenommen werden, weil dann ja auch ein Gegenwert dahinter steht.
00:27:49: Und das ist eben auch für... Sowohl die elektrifizierten Lastenräder als auch für drei Räder eben noch mehr Menschen, die in Unterstützung brauchen, das ermöglicht, unterwegs sein zu können.
00:27:59: Und dann auch dafür, dass ich so viel Mobilität bekomme, auch bereits ein bisschen was zu zahlen, umso schöner, wenn es dann sozialverträglich noch was gibt, was dazugeben werden kann, wenn sich das eine Kommune oder einen Land leisten kann.
00:28:10: Was dann die Kommune natürlich auch dazu kommt, ist Parkinfrastruktur für die Fahrzeuge.
00:28:16: Da muss ja auch noch was passieren.
00:28:17: Also es gibt jetzt schon erste Versuche gerade Carbo-Bike Parkplätze mehr zu schaffen und dann müsste man auch Parkplätze für drei Räder schaffen und dann auch die ganzen Parkräume neu zu strukturieren, nicht nur den Welkenkneifer oder den Anlehenbügel hinzuknallen und dann du kannst nur mit deinem normalen Fahrrad dort parken, sondern gerade größere Parklücken schaffen oder größere Parkbuchten schaffen, damit auch alle verschiedenen Anforderungen... den Parkplatz finden, den sie dann brauchen zum Einkaufen oder mal in die Stadt, einfach nur mal in die Stadt gehen oder so.
00:28:50: Ja, gab es ja auch schon in Berlin so ein bisschen was Ex-Probleme enthältlich, ne?
00:28:53: Ja, auch
00:28:55: nicht nur in Berlin, es gibt viele Kommunen, die sich da aufgemacht haben, also das sind ja wieder Sachen, das glaube ich das Schöne an dem Thema, dass es immer auf der einen Seite eine einzelne Lösung ist, wie jetzt für ein größeres Rad eine Abstellmöglichkeit schaffen, die aber auch vielen Leuten in der Umgebung nützt, weil man eben sowas wie jetzt zum Beispiel im Mitte, aber auch in anderen Städten gemacht wird.
00:29:13: Kreuzungsbereiche, die ersten Parkplätze in Abständlagen für Fahrräder umwandeln.
00:29:18: Hat den sympathischen Lebeneffekt, dass egal ob ich ein Kind oder meine Größe habe, dass ich die Kreuzung besser einsehen kann.
00:29:27: dass ich die anderen Verkehrsteilnehmer besser wahrnehme.
00:29:29: Und ich habe nah an Wohngebieten, da wurden nur mal die meisten unserer Wege starten und enden, die Möglichkeiten im Fahrrad vernünftig abzustellen.
00:29:36: Und wenn es sich dann auch noch so planert, dass entweder in äußeren Plätzen oder in ein, zwei Reihen so weit auseinander sind, dass eben auch ein Rad, das mehrspurig ist oder eben vorne eine Kiste hat, auch noch reinpasst, umso besser, weil das sind dann eben die Sachen, die die Leuten das ermöglichen.
00:29:51: Und gleichzeitig hat dabei auch der ländliche Raum, der immer als so Diffizitär in dem Bereich wahrgenommen wird, ja eine große Chance, weil da viele Leute mehr Platz haben, Räder unterzustellen.
00:30:01: Und wir da auch nendlicheren Orten, die Diskussion gar nicht geführt haben.
00:30:05: Da ging es dann eher darum, eben einen Supermarkt zu animieren, die Fahrradabstelleanlagen in der gehintersten Ecke zu platzieren, sondern eben zu begrüßen, dass Leute kommen und dann ja auch im Zweifel öfter kommen, was in der näheren Umgebung wohnen und das eben zu ihrer Namobilität sieht.
00:30:20: Es gibt noch ein anderes Stichwort, oder zu dem Stichwort mit der Infrastruktur gibt es natürlich auch nochmal einen anderen Aspekt.
00:30:26: Das ist die beliebte Sache, wie breit, wie gut sind unsere Radwege?
00:30:32: Da ist man ratzfatz dabei, weil das habe ich an mehreren Stellen auch live vor Ort und das war mal eine Aktion in NRW bei Iserlohn auf dem Ruhrradweg.
00:30:42: Also wirklich ein Ding, was ansonsten so ganz toll vorwärts und rückwärts.
00:30:46: Und dann stehen da ein paar kritischen Stellen Pfosten in einer Art und Weise.
00:30:51: mitten drauf oder sind Schranken runtergelassen.
00:30:53: So, dann ist jemand mit Handicap, der kann dann gerade wieder zur Quelle oder zur Mündung zurückfahren, weil da ist dann, da ist kein Durchkommen mehr.
00:31:01: Deswegen bin ich, sage ich mal, ein klein bisschen stolz auf unser Bundesland, auf Hessen oder beziehungsweise auf den ADFC in Hessen, weil bislang der einzige Landesverband, der eine AG mehrspurig hat, wo wir mit genau, wo wir versuchen, genau mit diesen Themen so ein Stück weit in die Breite zu gehen.
00:31:17: Jetzt sind da beispielsweise am zweiten November in Bad Vilbel auf so einer Fünfzig-Plus-Messe mit genau der Thematik und wollen da auch dann gezielt den Bürgermeister ansprechen und sagen, hallo, das ist schon ganz toll bei euch, aber da könnt ihr noch so ein ganz klein bisschen nachschauen.
00:31:35: Ja, und auch das ist dann wieder was, dass ja vielen Leuten so gut kommen würde, egal was für ein Razzifahren, wo ein bisschen mehr Platz ist.
00:31:42: und dann eben das weiterzudenken.
00:31:44: Also mit einem tollen Insertive und wenn alle Radwege so wären, wie sie gesetzlich vorgeschrieben sind, wäre ja schon mal viel gewonnen.
00:31:51: Wenn dann noch die Geschwindigkeiten, wenn man in dreißiger Zone in der nahe mobiliert unterwegs ist, ein Stückchen rausgenommen werden und man sich irgendwie im Verkehr gut bewegen kann, ist auch schon mal viel geholfen.
00:32:02: Und dann macht es aber Sinn, eben zukunftsgerecht zu denken und sich eben zu fragen, was sind noch die Stellschrauben, die wir stellen wollen und wo wir dann auch uns dazu bekennen, dass es weitergeht.
00:32:11: Dazu gehört eben ein vernünftig breiter Fahrradweg, vielleicht auch eine extra Spur, damit Leute in Ruhe laufen können und man sich da einen eingebauten Konflikt hat und das eben immer wieder zu hinterfragen.
00:32:20: Und da sind glaube ich viele, die sich auf den Weg machen und das Schöne ist ja, dass durch so ein Thema es noch mehr werden, die das gleiche anliegen haben und dann zusammen sagen können.
00:32:29: Wir wollen das aber auch und das ist auch für uns wichtig.
00:32:31: Habt ihr darauf den Veranstaltungen auch mit Leuten aus den Kommunen zum Beispiel gesprochen?
00:32:39: Auf jeden Fall.
00:32:40: Also es ist ja das Privileg, die uns einladen, dann kommen sie auch meistens vorbei und gucken sich mal an, was das denn jetzt da geworden ist.
00:32:48: Und wenn es gut organisiert ist und das gerade passt, kommt ja auch noch jemand aus der Politik dazu.
00:32:54: Und dann gibt es eben schon diese Gespräche, wo entweder diese Ah-Moment von Wir haben ja sogar jemanden Händler oder es gibt hier eine Ortsgruppe, die in dem Thema noch weiter verlängert und andersrum dann eben auch ganz konkret, wo Leute sich dann über Straße ABC unterhalten, die aber sehr abschüssig ist und da dringend mal was gemacht werden müsste oder eben das Dringengitter und so weiter, wo man dann eben eben lokalen diesen Punkt setzt, das ist ein Thema, das muss ernst genommen werden, das interessiert die Leute, weil sie kommen ja extra hierher, um sich darüber staut zu machen und andersrum hören wir natürlich auch zu und... wie Alexander gerade sagt, gucken, dass wir dazulernen und dann eben auch immer wieder das bisschen weitertragen und eben sagen, dass und das funktioniert woanders schon ganz toll.
00:33:33: Da könnte man sich mal inspirieren lassen, wenn man selber sagt, das ist für mich ein Thema.
00:33:38: Und dadurch, dass es eben eine größer werdende demografische Gruppe ist, für die das statistisch gesehen wahrscheinlich ein Thema ist, ist es eben auch was, wo Leute zuhören und wo man noch mal einen anderen Ansatzpunkt hat, als wenn man nur in Anfangsstrichen aus der... Fahrrad, ich will aber Verkehrswende-Sicht spricht.
00:33:57: Hier geht es dann ja auf einmal um Gesundheit und um Sicherheit und um stabile Wege für eine vulnerable Gruppe von Menschen mit Einschränkungen oder im Alter.
00:34:10: Interessant, als die neue Bundesregierung ins Amt kam und es hat dann geheißen, dass es gerade die Zielgruppe, die den Radverkehr jetzt weiterbringen kann, weil es ja die Wählerklientel von CDU und SPD ist und die jetzt auch vielleicht da den Radverkehr mehr auf die Agenda setzen, als es noch bei der letzten Regierung war, wo es dann geheißen hat, Radverkehr, sowas Grünes.
00:34:32: Und es ist jetzt nicht so wichtig, aber dass da jetzt einfach auch diese Wählerschaft da wieder mehr an den Fokus rückt und dann vielleicht auch politisch mehr passiert, man darf gespannt sein.
00:34:42: Wir hatten sehr unterschiedlich farbige Rathäuser, die schon Probe gefahren sind.
00:34:46: Also, ich glaube, da besteht Hoffnung in dem Sinne oder eben eben ein Zurückbesinn darauf, dass es ja ganz normal ist und ja auch eine sehr effiziente Art und Weise ist, sich vorzubewegen.
00:34:56: Und wenn man das eben... Vielleicht ein Stückchen weit aus diesem Performance und sportlichen Thema rausnimmt als so ein nice to have Thema, sondern eben in einem ganz basales Alltags Mobilität.
00:35:08: Ich würde gern weiter für mich selber einkaufen und nicht immer darauf angewiesen sein, jemanden kommen lassen zu müssen.
00:35:14: Und dafür brauche ich halt ein Rad.
00:35:15: Und wenn das eine Kommunikation ist, wo dann eben jemand, der sagt im Zweifel muss ich hier wegziehen, wenn das nicht geht.
00:35:21: Dann kommt es vielleicht in Situationen, dass jemand auch zuhört und dann eben überlegt, was brauchen wir denn dafür?
00:35:27: Und manche Sachen lassen sich eben einfach lösen.
00:35:29: Thema hat viele Facetten, aber selbst in der Fußgängerzone.
00:35:32: Wenn man da sagt, es ist bis zehn km Fahrradfahren erlaubt, öffne ich vielleicht den Weg, wenn da sonst nicht so viel los ist, die Möglichkeit, dass jemand eben dichter ins Café reinkommt und es eben schafft, noch zu kommen oder eben an irgendwelchen Stellen Poller wegnehmen, damit die Leute da einfacher durchkommen.
00:35:47: Das macht alles zugänglicher und ermöglicht dann halt die Teilhabe.
00:35:51: von Menschen, die man im Zeifel ausschließt, wenn man es überhaupt nicht mit bedacht hat.
00:35:55: Also dieses Thema mit Alter und Verwendung ist eine Sache, da habe ich eine ganz persönliche Sache dazu.
00:36:01: Ich fahre nämlich schon seit meinem, ich glaube, zwölften Lebensjahr auf drei Rädern.
00:36:07: Mein Bruder und ich, wir haben in der Garage ein altes Lastentreirat von unserem Opa gefunden und haben das hergerichtet und sind dann mit dem gefahren.
00:36:18: Das ist schon eine Weile her, also wir waren die einzigen in der Stadt, die sowas hatten.
00:36:24: Aber ich persönlich finde das Fahren mit drei Rädern toll, weil es hat einfach auch viele Vorteile.
00:36:32: Also gerade das hatte so eine Kiste vorne und diese diese klassische Drehschemelenkung und es hat halt den super Vorteil, dass man einfach stehen bleiben kann, ohne die Füße von den Pedalen nehmen zu müssen.
00:36:45: Man kann langsam fahren, selbst wenn man beladen ist.
00:36:48: Und das sind alles Punkte, die sind nicht nur für Menschen die Einschränkungen haben, sondern die sind eigentlich für alle gut.
00:36:55: Ich könnte mir vorstellen, dass sich, dass sich eben verschiedene, sagen wir mal Lösungen, die eigentlich für Behinderte zum Beispiel entwickelt wurden, auch in normalen Fahrzeuge für alle.
00:37:08: überführen lassen oder einfach Leute kommen und sagen, ja, das will ich auch.
00:37:14: Ich habe keine Einschränkungen, aber ich finde das einfach bequem.
00:37:16: zum Beispiel.
00:37:21: Blinker.
00:37:22: Ja, das hatten wir an einer Stelle.
00:37:23: Das kam zwar jetzt aus dem spartlichen Bereich beim S-Pedleck, also mehrspuriges S-Pedleck und da hat uns dann der Tiff gesagt, so, wir haben hier ein neues von der EU, wir müssten Blinker bauen.
00:37:34: Das heißt, wir haben lange, lange, lange.
00:37:36: bevor ein ganz, ganz großer Deutscher Beleuchtungshersteller, mit dem Blinker auf den Markt kam, hat HP Mediatechnik als Liegeradhersteller einen Blinker gebaut.
00:37:46: Es war wirklich eine heftige Konstruktion, also kannst du genauso gut ein neues Rad konstruieren.
00:37:52: Aber das war eine Sache, wo uns auf Anhieb klar war, das ist beispielsweise für all die Leute, die Leute mit Schlaganfall, die aber auch sehr, sehr gerne auf Dreirad zurückgreifen, weil das ist eine sportliche Betätigung, die sie unglaublich voranbringen.
00:38:04: Bei denen ist aber klar, nach einer Seite könnten sie da nie abbiegen, wenn sie es korrekt machen wollen.
00:38:09: So, das waren dann auf einmal Geschichten, wo dann so was rüber schwappt und wo man sagt, nee, das ist eigentlich Alltag.
00:38:15: Mittlerweile ist, also ich meine, der Punkt war, Blinker waren lange am Rad nicht erlaubt, weil blinkende Lichter am Rad nicht erlaubt waren.
00:38:21: Auch die ganzen Dinger, die es so gab für Helm und Thunerlar und sonst was, war laut Verkehrsordnung eigentlich nicht erlaubt.
00:38:30: Auf einmal ging es, weil die Leute erkannt haben, das scheint dann doch irgendwie mit dem Blinker am Auto.
00:38:34: Das geht gut, wenn es die Leute nutzen, warum mich am Fahrrad?
00:38:37: Absolut.
00:38:38: Ich glaube, du hast gesagt, das ist halt ein Komfortmerkmal.
00:38:41: Das ist das, wo wir hin müssen, eben aus diesem, was wir vorhin gesagt haben, Spezialding hin zu einem.
00:38:46: Es gibt halt ganz viele Bausteine, je nachdem, was dir persönlich wichtig ist und wie du persönlich daherkommst.
00:38:53: mit deinem Körper und deinen Ansprüchen.
00:38:55: Gibt es das richtige Rat für dich?
00:38:56: Du musst wissen, dass das Varianten sind, auf die du eingehen kannst.
00:38:59: Ich ganz persönlich habe auch immer das Thema, mein Beinuts-Oberkörper-Verhältnis scheint nicht ganz gewöhnlich zu sein.
00:39:05: Und dann komme ich mit den Füßen nicht auf den Boden und muss immer absteigen, damit ich eine vernünftige Sattelposition habe, die mich beim Fahren glücklich macht.
00:39:13: So, seit ich mal so einen Teleskop-Sattel hatte.
00:39:18: Den ich während der Fahrt verstellen kann, weiß ich, da ist eine Lösung für gefunden.
00:39:22: Dann kann ich das beim nächsten Mal mitdenken.
00:39:24: Und bei den Rädern, das tue ja ja zum Beispiel auch von Rahmen, das wir dabei hatten, sagt es ja auch ganz deutlich.
00:39:31: Das hat vorne zwei Räder und hat eine Konstruktion, die eben ganz hardcore auf.
00:39:36: Es soll sich stabil fahren, es soll möglichst ... Ich habe zwei Räder, aber mit dem Vorteil des, ich kann langsam fahren, ich kann stabil fahren eines Dreirats unterwegs sein.
00:39:46: Und da ist viel Ingenieurskunst reingeflossen.
00:39:49: Und das hat eben auch die seintechnischen Anderes aussehen, sodass es sich durchaus abhebt.
00:39:53: Und eben auch was war, jetzt haben wir immer weit nach vorne gestellt, dass Leute mir das Gefühl haben, so auch.
00:39:58: Guck mal,
00:39:59: da beschäftige ich mich mal mit.
00:40:01: Und was eben noch mal ein ganz anderes Fahrgefühl hat, als die Dreier, die hinten zwei Räder haben.
00:40:07: Aber auch die, wie eingangs gesagt, konnte ich keine Vorhersage machen, wenn mir jemand entgegen kam, welches der beiden jetzt jemand einfacher an Anführungsstrichen finden wird.
00:40:16: Es ist unterschiedlich, abgesehen davon, dass es ja auch eine Gewöhnungssache ist, weil es eben ein anderes Fahrverhalten hat als ein zweierätriges Fahrrad.
00:40:24: Ihr hattet ja auch ein kompaktes E-Bike dabei.
00:40:30: Da hat der Thomas vorhin schon gesagt, hätte er nicht unbedingt erwartet.
00:40:36: Was war da der Grund, aus dem ihr das mitgenommen habt?
00:40:40: Die Überlegung war, dass man für Leute, die schon da sind, und die aber kritischer sind, vielleicht noch eine andere Lösung bräuchte.
00:40:50: Und das eben in dem, wenn ich mir so angucke und wir auch vorher Schlistiken gelesen haben, was so gekauft wird, dann ist tatsächlich noch dieses zwanzig Zoll, also kleine Reifenthema, was sich ja gerade erst in den letzten Jahren so durchsetzt.
00:41:04: Und dann eben die Erfahrung zu machen, auch so was Kleines muss ich nicht, was nicht, so wackelig oder was immer meine... Gedanken sind, wenn ich das angucke, fahren, wie ich glaube.
00:41:14: Und es gab diverse Leute, für die das eben so ein Einstiegsgespräch Thema war, zu sagen, ach, da könnte auch ein E-Bike geben, was so klein ist.
00:41:22: Das könnte ich ja vielleicht sogar halten.
00:41:25: Also eben, sondern Übergangsthema zu machen.
00:41:27: Das, was wir hatten, war auch aus Carbon.
00:41:29: Das heißt, es wog dann seine achtzehn Kilogramm, dass man das vielleicht eben auch noch ein, zwei Stufen hinbekommt und dann durch eine Sattel.
00:41:36: Situationen, dass ich vielleicht mit beiden Füßen auf den Boden komme und trotzdem halten kann und mich so ein bisschen abstoße, eröffnet es einfach eine Möglichkeit, die in diesem Übergang von, ich brauche eine andere Art von Fahrrad, aber vielleicht habe ich nicht den Platz für mehr Spuris eben nochmal so eine Möglichkeit darstellt.
00:41:52: und deswegen haben wir uns gefreut, dass auch easy mitgekommen ist.
00:41:56: Ich habe vor kurzem zufällig am Supermarkt bei uns ein Gespräch mit einer Oma, eines Kindes, ist mir in meiner Fußballmannschaft spielt und ich spur mit einem Kompaktrad von Easy vor und wir haben uns ein bisschen drüber unterhalten und haben sich gemeint, ohne dieses Rad würde sie wahrscheinlich nicht mehr Fahrrad fahren, weil es genau durch diese zu klein Kompakt wendig Und sie wohnt normalerweise in München, da kann sie es dann auch problemlos in ihrer Wohnung oder im Treppenhaus mit abstellen, was das große Rat nicht mehr kann.
00:42:26: Und das hat mich eigentlich auch überrascht, dass es gerade, weil sonst denkt man ja, diese Zielgruppe mit diesen wendigen Rädern ist ja trotzdem für Jüngere gedacht, aber dass gerade Ältere auch diese Räder nutzen können, das hat mich in dem Moment überrascht und auch, wie sie dazu gestanden ist und mir das alles erklärt hat, was ihre Vorteile sind.
00:42:43: Da habe ich gedacht, ja,
00:42:45: stimmt,
00:42:46: klingt.
00:42:46: Klickt alles logisch und nachvollziehbar.
00:42:49: So sehr ist natürlich auch ein Rad das für jemanden, der einfach sagt, ich will was Kleines Wendiges haben und dann gehe ich ab mit Schmitzkatzen an der Ampel.
00:42:56: Funktioniert das auch.
00:42:57: Das ist halt eins, den man nicht ansieht, dass es auch diese Dimension mitbringt.
00:43:01: Aber wo ich einfach vor allen Dingen eben auch in den Radweg schönen touristischen Gegner eben interessante Gespräche hatte mit Leuten, die vielleicht jetzt eben auch aus Unwissenheit, dass es so was gibt, auf ein großes E-Bike mit normalen, anstrichen Reifen gegangen sind.
00:43:17: Aber wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass das normale Reifen sind?
00:43:19: Also ab einer gewissen Körpergröße kann ich bestätigen, fährt sich das eigentlich ganz gut, aber auch erstaunlich in der Größe, bis wohin Leute das weiterhin gut finden.
00:43:29: Und vielleicht ist es dann eben auch auf dem Gepäckträger, dass man es mitnehmen kann, dass es in der Bahn in den Fahrstuhl passt, eben genau da noch diese... Überlegung und passt eben zu diesem Anspruch, ich will selber aktiv mobil bleiben und trotzdem eben eine Möglichkeit haben, was zu zeigen, was vielleicht noch nicht eben bekannt ist.
00:43:50: Rollt eigentlich das Delta auf zwanzig Zoll, jetzt total tolle Überleitung.
00:43:54: Ja, das Delta, der X, das Rollt auf zwanzig Zoll.
00:43:59: Wir sind ja ansonsten, also wir sind... Sozusagen diejenigen, die beide Bauformen, nämlich einmal mit zwei Rädern vorne und einmal mit zwei Rädern hinten bauen.
00:44:10: Vielleicht sollten wir mal einen Vierrad bauen.
00:44:14: Das erzählst du mir seit drei Jahren, dass ihr das plant.
00:44:18: Dass wir da Pläne haben.
00:44:19: Ja, wir haben ja auch so eine Zeichnung gezeichnet.
00:44:21: Gezahlt.
00:44:22: Anyway.
00:44:24: Nein, der Witz ist natürlich in der Tat, also mit den kleinen Rädern, du kannst beziehungsweise umgehen.
00:44:31: Wenn du anfängst mit ganz großen Rädern bei den drei Rädern, dann hast du einfach, sag ich mal, ein Problem, weil dann fängst du an mit einer riesigen Breite zu arbeiten.
00:44:38: Das heißt beispielsweise vorne, muss man sich vorstellen, die zwei Räder vorne, wenn ich die einschlage bei einem großen Rad, entweder habe ich einen riesigen Wendekreis oder ich muss ständig die Beine irgendwie zur Seite nehmen oder sowas.
00:44:53: Also es gibt so ein paar praktische Überlegungen, was du da machen musst bei den verschiedenen Bauformen.
00:44:59: Bei dieser Form TET-Pole, also aus dem englischen Tollkwappe ist das, das sind, wie gesagt, zwei Räder vorne, eins hinten, da hast du natürlich den Vorteil, dass du hinten einen Antriebsrad hast, wo das Hauptgewicht drauf ist und wo du auch nicht mit einer Technik wie differential oder ähnlichem arbeiten musst.
00:45:15: Also das sind so bestimmte Überlegungen in den Bauformen, wo, sag ich mal, Ideen dann eintließen, auch wie... Kippstabilität, weil das ist die sportliche Form, Kippstabilität, wenn du in Kurven bremst, dann hast du eine Entwicklung, wo sozusagen die Kräfte hinwollen, das wird dann besser abgefangen, als wenn du das mit dem Rad machst, das vorne nur einrad hat.
00:45:38: Da hast du, sag ich mal, wenn du da in der Kurve anfängst zu bremsen, dann hast du also die Kippelei sozusagen sofort an der Backe.
00:45:48: Das sind die ganzen, also das sind, sag ich mal, jetzt ein ganz kleiner Einblick in Überlegung von Ingenieuren, weswegen die sagen, also das ist eine spannende Radform dafür und das ist eine spannende Radform dafür.
00:45:57: Deswegen war es für uns logisch sportlicher Hintergrund, dass wir eben mit zwei Rädern vorne eingepangen haben.
00:46:03: Hat dann so ein bisschen Go-Kart-Gefühl und die sind voll gefedert, die Skorpione.
00:46:10: Da kann man auch in Gelände eine ganze Menge tolle Sachen mitmachen, also sehr abgefahrenes Samen.
00:46:14: Das ist das, was jetzt auf den Marktplätzen nicht so war, wobei wir hatten da auch hier, also in Stuttgart, der eine Kollege ist gekommen, der hat gesagt, nee, er will ganz genau dieses und alles andere, wir sind uninteressant.
00:46:23: So, also auch da sieht man, wie groß die Range eben sein kann.
00:46:27: Die andere Überlegung, das jetzt noch so ein ganz klar ein bisschen abzuschließen, zwei Räder hinten.
00:46:32: Da hast du in der Regel einen viel leichteren, viel einfacheren Zustick einstieg.
00:46:37: Das hat man, denke ich, das werde ich dir gesehen haben, auch da so ein bisschen unterschiedlich sagen.
00:46:41: Bei unserem Delta TX, da kann man den Lenker nach vorne klappen.
00:46:44: Das heißt, da hat man noch viel mehr Raum, um sich sozusagen entspannt niederzulassen, dann auf dem Sitz.
00:46:50: Also das ist eines von den wichtigen Merkmalen bei den Rädern eben.
00:46:56: Oder auch, dass du sag ich mal hinten mit einem ganz normalen, üblichen Gepäckkorb arbeiten kannst.
00:47:01: bei uns ist ja so groß, dass du dann eine ganze komplette Wasserkiste oder Bierkiste reinbekommst, geht nicht überall, aber so.
00:47:08: Und dann aus diesen, sag ich mal Anforderungen sucht man sich dann eben zusammen für welche in welche Richtung man das eben eher designen will, das Ort.
00:47:20: Und auf Nutzerseite probiert man es eben aus, was für einen passt.
00:47:24: Da geht es eben auch viel, manchmal ja auch weniger aus Nahe.
00:47:28: was will ich, also manchmal auch die Optik sicherlich, aber eben auch dieses, ich hätte gerne was, ich kann mich nicht mehr so eindrehen oder das Bein übernehmen, ist schwierig, dann ist vielleicht sich rein plumpsen lassen und danach rein drehen, eine Möglichkeit und wenn dann das jetzt schön hoch ist, dann ist das interessant und dann war es ja auch spannend.
00:47:45: Von den Sesselrädern hatten wir auch das Easy Rider Compact in einigen Stationen dabei.
00:47:49: Das hat eben noch mal eine ganz andere Größenordnung und wird dann auf einmal handhabbar auch für jemanden, der eben nicht riesig hochgewachsen ist.
00:47:58: Wenn man das eindreht, passt es sogar auf so einen Rollstuhlplatz von diesen Einzeichnungen, was auf eine Bodenmarkierung ist im Busse usw.
00:48:07: Also es ist ganz viel kleiner als man so denkt und das ist eben auch etwas Bespannendes, wo es glaube ich auch noch viele Möglichkeiten gibt.
00:48:13: oder das Berns.
00:48:14: Also wer sich interessiert, bitte andere Postkartsfolge nachhören.
00:48:18: Das kann man ja sogar zusammenfalten, kleiner machen und ist hier darauf ausgelegt, wirklich ein Alltagsbegleiter zu sein.
00:48:26: Wir können
00:48:26: uns auch, wir müssen uns einwerfen.
00:48:31: Ja, also gerade die Skoprogramm mit der Faltbar-Card ist ganz wichtig.
00:48:35: Das ist ja auch ein wichtiger Punkt, dass die Leute dann auch mobil sind, wenn sie einen Ausflug machen wollen.
00:48:39: Dass man das hinten im Kofferraum mit reinpacken kann, ganz einfach.
00:48:42: Und dann, dass sie auch irgendwie mit dem Auto kurze Strecke und dann von dort aus einen schönen Ausflug mit dem Fahrrad machen können.
00:48:48: Das ist ja so nochmal wichtig, weil irgendwie drei da hinten am Hekträger ist auch so ein Punkt.
00:48:57: Geschweige denn, dass die Auslei-Möglichkeit an den Urlaubsorten, die auch noch nicht so riesig ist, wenn man vor allem auch einen Spezialanfertigen hat, dann ist mehr darauf angewiesen, es zu transportieren.
00:49:05: Und das ist aber auch Diskussion, die man irgendwie geführt hat und wo Leute schon darauf gucken, je nachdem, für was sie halt bisher gewohnt waren, ihr Rad zu benutzen, dass das eben auch was ist, was möglicherweise noch funktioniert.
00:49:17: Und dann gibt es andere, für die das gar kein Thema ist und dann aber andere auch wieder Leute zu uns kommen, die aus der Urlaubsregion sind, in dem auch diese Überlegungen schaffen.
00:49:25: Wer das was, was ich vielleicht Urlaubern anbieten kann, kriege ich damit noch wen anders überzeugt, sich für meinen Orten nicht den Nachbarort zu entscheiden.
00:49:33: Das kann ich mir auch sehr spannend vorstellen, weil ich sage mal, die Geschichte des E-Bikings in Deutschland hat ja eigentlich über Tourismus angekann.
00:49:39: Dass die Leute da irgendwie entspannt am Tegernsee oder weiß der E-Mail, wo ich sage, ach, jetzt fahren wir mal mit diesen komischen Dingern, was auch immer das ist und waren also völlig begeistert und also so fing das ja eigentlich an oder kam es ins Volumen.
00:49:52: Die Hoffnung hängen mir auch.
00:49:55: Ich weiß gar nicht, haben wir was Wichtiges vergessen?
00:49:58: Oder Thomas, hast du noch einen Punkt?
00:50:02: Also ich sage mal, eine Sache ist noch aus Stuttgart so ein bisschen, weil das hat mir schon ganz kurz das Stichwort mit der Forderung, dass die Stadt Stuttgart ganz gezielt gesagt hat, ich weiß jetzt nicht mehr die Klassizierung, aber Menschen mit einem behinderten Ausweis mit der Kategorie so und so, das sorry, weiß ich jetzt gerade nicht mehr.
00:50:25: Aber das ist einer von den ganz elementaren Punkten, an denen wir seit vielen Jahren gewissermaßen beißen, uns auch die Zähne ausbeißen, nicht nur wir als HP-Velo-Technik, sondern auch alle anderen im Markt, Hilfsmittelnummer bzw.
00:50:40: Zuschüsse vom Krankenkassen.
00:50:43: Dann ist ein Riesenthema, das gibt es für Kinder, also Kinderräder, also Spezialräder, die für Kinder bis schon zehn Jahre oder in der Größenordnung.
00:50:53: Da muss man kämpfen, bis die Krankenkasse dann sagt, okay, das ältere Menschen, wie gesagt, Schlaganfallpatient oder so was, jeder Arzt sagt, super, das ist das Beste, was sie machen können, dass sie auf dem Rad unterwegs sind und damit rhythmischen Bewegungen sozusagen den ganzen Körper, abgesehen von Herz, Kreislauf und so weiter System, alles wieder in Schwung bringen.
00:51:16: Es gibt einzelne Leute, die das durchgefochten haben, weil sie gute Ärzte hatten und die mit Artesten daran gearbeitet haben.
00:51:23: Aber das ist, sage ich mal, ein ganz, ganz wesentlicher Punkt oder wäre für uns ein ganz wesentlicher Punkt, dass man sagt, der Krankenkasse muss jetzt nicht gleich für Zehntausend Euro im Rad finanzieren, wobei Elektro-Rollstühne deutlich teuer sind, aber dass man da sagt, okay, also da nehmen wir beispielsweise die Motorisierung übernehmen.
00:51:43: Dann haben die Menschen auf einmal einen Rat, mit dem sie können die Technik, also die Mehrspurigkeit, um mobil unterwegs zu sein und dann eben den Motor, damit sie das auch nach einem dritten Kilometer noch kommen.
00:51:57: Ja, ich denke auch, dass es, wo wir an viele Stationen drüber gesprochen haben, dass momentan das eben eine Einzelleistung ist, wenn Leute das hinbekommen oder sich dafür einsetzen, aber es es noch keine Strukturen gibt, die das eben als eben aus dem nice to help Bereich.
00:52:14: Du kannst Fahrrad fahren, aber du kannst es eben nicht.
00:52:16: Wenn du eins haben willst, musst du es dir selber kaufen.
00:52:19: Neben einen Punkt setzen von brauchen sie das, damit sie ihren Alltag schaffen können.
00:52:25: Und ist das eine Möglichkeit oder können wir eben dadurch eben auch sagen, das Auto wird abgemeldet, das ist gesundheitlich nicht mehr angeraten, aber sie können noch auf dem Rad unterwegs sein.
00:52:34: Weil warum soll ich ein Taxifahrt finanzieren, wenn ich auch ein Stückchenweise irgendwie in sowas.
00:52:39: Punkte ansammeln könnte oder was immer das Modell wäre.
00:52:42: Und mit dem jetzt auf die demografische Entwicklung schauen, ist das glaube ich was, was sicher angeguckt werden muss, weil ja wir alle darum froh sein können, um jede Person, die sich aufmacht, um weiterhin sehr sportlich zu betätigen draußen ist, Studien zeigen, dass die Teilhabe, wie man sich in... im freien Raum in der Nachbarschaft grüßt.
00:53:01: Unterwegs ist besser es, wenn jemand zu Hause sitzt und weniger davon macht.
00:53:04: Also es hat ganz viele Nebenaspekte, die spannend sind und was auch jetzt eben zukünftig Gespräche sind, wo man das Thema noch größer aufhängen kann, um da weiterzukommen.
00:53:16: Vielleicht können
00:53:17: wir zum Abschluss so in ein, zwei Sätzen vielleicht könnt ihr noch sagen, wie es mit stabilem Mobil weiter gibt, wie man das Spektrum erweitern kann, wie konkret mehr Menschen stabil, mobil sein können.
00:53:36: Mir gefällt übrigens der Titel.
00:53:41: Schapo an die Personen, die den erfunden haben.
00:53:44: Es
00:53:45: geben wir gerne an die Kolleginnen weiter.
00:53:48: Dann fang doch mal an,
00:53:52: Gina.
00:53:52: Ich habe noch ein paar Zitate mitgebracht von Leuten, die uns präsent feedback hinterlassen haben von der Veranstaltung.
00:53:59: Und das trifft es im Grunde für mich.
00:54:02: Wir müssen noch mehr darüber reden, was es einem bringt, Fahrrad zu fahren, wenn man eben auch eine Einschränkung mitbringt.
00:54:09: Also Urlaubsqualität im Alltag, endlich wieder mit den Kindern mitfahren können, Freiheit, frische Luft und Bewegung.
00:54:18: trotz meiner Amputation schneller in die Stadt kommen, wieder mit meinen Damen Kaffee trinken können.
00:54:25: Also, da stecken so viele Geschichten dahinter von Leuten, die eben diese simple Mobilität genossen haben und eben den Anspruch haben, ich möchte das auch, wenn ich jetzt ein, zwei Themen mitbringe.
00:54:36: Und da bin ich dafür, dass wir das Thema weitertragen und dass wir eben diesen Schwung, den es gerade hat.
00:54:44: in die verschiedenen kleinen und großen Regionen mitnehmen und eben diesen Weg weitergehen.
00:54:48: Hier ist es ja auch wieder unterwegs zu sein und währenddessen eben ganz viele Koalitionen zu knüpfen, ob das ist mit behinderten Verbänden, ob das ist mit Menschen selber, mit verschiedenen Herstellern, um das Thema dann vielleicht punktuell nochmal größer zu machen und dann sich zu versichern, wo stehen wir gerade, was gibt es schon alles und dann aber auch immer wieder die Hand zu heben und zu sagen und es gibt noch so viele Sachen, die man tun könnte.
00:55:12: Wir haben ja allein den Gesprächen so viele Sachen angedeutet, Sachen zum Ausleihen, Sachen einfach zum Ausprobieren zu machen, noch mehr Möglichkeiten für ganz unterschiedliche Bedingungen, Fahrräder weiterentwickeln.
00:55:24: Da ist noch viel Musik drin und ich freue mich da, ein Teil davon zu sein und auch so ein bisschen Anfragen, die uns erreichen, wieder weiterzugeben, um das Thema voranzubringen.
00:55:34: Das wäre noch meine Frage gewesen.
00:55:35: Das heißt, für Anfragen seid ihr auch offen dann?
00:55:38: Genau, wir sind nächstes Jahr wieder unterwegs.
00:55:41: Traditionell im Vorder-Sommerferien eher im Norden, nach den Sommerferien eher im Süden mit gewissen Abreichungen und freuen uns, wenn Kommunen direkt, aber durchaus auch Institutionen oder andere Träger eben sagen, wir hätten auch gerne, dass sie bei uns vorbeikommen, da wir das ja nicht unsere Räder sind und wir die ja nicht verkaufen, wie wir eigentlich das bestellt haben und wieder darauf angewiesen sind, das Hersteller.
00:56:06: Wir haben die Velo-Technik uns die mitgeben, sind wir nicht hundert Prozent flexibel, aber basteln natürlich auch daran, den verschiedenen Gelegenheiten, dass dann irgendwas anderes anzuknüpfen, gerecht zu werden.
00:56:17: Und freuen uns jetzt, glaube ich, auch auf verschiedene Veranstaltungen, ob es dann das Reihen ausprobieren lässt oder eben auch mal eine Konferenz in diesen Gesundheits-Teilhaber-Bereich reinzuschnuppern.
00:56:28: Und da eben das Fahrrad auch als nicht ein seltsames, sondern ein sehr ernsthaftes und zukunftsrechtiges Thema zu verankern.
00:56:36: Spannend.
00:56:40: Und bei dir, Alexander?
00:56:43: Ich meine, wir waren, ich war jetzt bei einer Veranstaltung dabei, die jetzt im Herbst, die habe ich sozusagen aus der Entscharnung verfolgt, was mich für das nächste Jahr noch so ein bisschen umtreibt oder was, wo ich mir vorstellen könnte, dass man da auch noch Potenzial heben kann, ist, indem man da nochmal, sage ich mal, mit das, was wir jetzt auch haben, Medien, dass man da nochmal versucht, ein paar große Pflöcke einzuschlagen, weil ich glaube, also bei dieser Konstellation, das ist was, was wir als einzelner Hersteller und was auch kaum ein anderer einzelner Hersteller erreichen kann, dass wenn er sich auf den Marktplatz stellt, dass dann irgendwer sagt, ja prima, da komme ich mal vorbei und gucke mir das an.
00:57:26: So wie das jetzt im Moment aufgebaut ist, ist das einfach, ja, das, was ich am Anfang schon mal gesagt habe, sehr neutral und damit könnte oder sollte es eigentlich auch, ich kann mir gut vorstellen, dass da mal in der Hessenschau ist, um jetzt wieder mein Bundesland zu nehmen, dass da einfach auch mal ein großer Beitrag läuft und zeigt, was, was da alles geht und möglich ist.
00:57:49: Also da, das ist ein Punkt da, glaube ich, da waren wir aber auch schon im Austausch, auch im Vorfeld von dieser Tour jetzt.
00:57:59: Das ist aber noch ein bisschen ein Projekt, wo wir im nächsten Jahr noch ein bisschen weiter drauflegen, zulegen können.
00:58:06: Auf jeden Fall.
00:58:07: Der Beweis, dass es gehen kann, hat ja jetzt funktioniert und jetzt haben wir den Kopf frei für noch das Drumherum und glaube auch, dass da noch einiges geht und man eben Tatsächlich eben noch den Vorteil hat, dass es eben nicht jeder kennt.
00:58:20: und das ist ja was, was für Medienvertreter ein wichtiger Punkt ist, darüber zu reden, was neu ist und was geht und die ganzen Geschichten und Einzelthemen dann wieder zu verweben.
00:58:31: ein großes Thema, was viele interessiert.
00:58:33: Da können wir, glaube ich, zusammen alle noch mehr ja auch als Fahrradwirtschaft eben das erzählen und dann eben sowohl dieses sportliche Thema und das Spaßthema als eben auf das Freizeitthema in Bezug auf Ja, stabil, mobil unterwegs sein und Komforträder, Spezialräder weiter denken.
00:58:53: Perfekt.
00:58:54: Der Präsidentsverrat unterstützt natürlich an dieser Stelle auch gerne.
00:58:57: Ja.
00:58:58: Dann
00:58:59: müssen wir das noch mal ein bisschen enger denken.
00:59:01: Dann müssen wir das natürlich auch noch mal wertigen.
00:59:06: Also
00:59:06: sind
00:59:06: wir auch da, dass wir Anregungen geben.
00:59:08: und wenn jemand sich angesprochen fühlt, eine Hörerin, eine Hörerin sagt, oh, ich möchte zu dem Thema was machen, dann.
00:59:16: Seid ihr da, oder?
00:59:18: Als Ansprechpartner,
00:59:19: als
00:59:20: Dienstvater.
00:59:20: Ihr gebt das ja dann weiter, ne?
00:59:22: Genau.
00:59:23: Wir hatten ja jetzt vor kurzem auch mal, glaube ich, mit dem MDR was zu dem Thema.
00:59:28: Und da gibt es schon einige Anknüpfungspunkte und auch immer mehr Fragen.
00:59:32: Das ist ja das Schöne daran, während wir alle da zusammenarbeiten, dass da das Thema auch immer weiter kommt von verschiedenen Richtungen her.
00:59:40: Und ich glaube, wir können alle davon profitieren.
00:59:43: Und am Schluss natürlich die Leute, die die Delle nutzen.
00:59:46: Das ist ja das Wichtigste.
00:59:48: Absolut.
00:59:48: Und das glaube ich ein bisschen spannend, das Querschnittsthema, weil es ja sowohl in die Fahrradbranche rein erzählt, immer noch so eine aus der Nische, ein Thema, was für mehr Kundinnen auch spannend ist und auf der anderen Seite eben eine ganz andere Bereiche, wo es eben mehr um das Thema, also nicht Einsamkeit auf der einen Seite, aber eben auch Thema, wie kann ich nach einem Gesundheitsthema irgendwie aktiv bleiben?
01:00:11: Obwohl ich vielleicht damit das Lebens bin und eigentlich mit meinen Kids irgendwie mit Rad fahren will.
01:00:16: Und das ist eben was, was eine Herausforderung ist, alle Strenge zu bedienen, was gleichzeitig aber auch verspannt macht, da die Geschichten zu finden und weiter zu erzählen.
01:00:23: Wir freuen uns drauf.
01:00:25: Ja,
01:00:27: also ich fand es mal wieder super informativ.
01:00:30: Dann bedanke ich mich bei allen, die teilgenommen haben.
01:00:32: Danke, Tina.
01:00:32: Danke, Alexander.
01:00:35: Danke, bis zum nächsten Mal.
01:00:36: Vielen Dank von meiner Seite.
01:00:38: Vielen Dank.
01:00:41: Danke fürs Zuhören.
01:00:42: Der Presse-Dienstfahrrad ist natürlich auch persönlich erreichbar.
01:00:46: Er unterstützt bei geplanten Beiträgen, beantwortet Fragen und vermittelt Ansprechpersonen für Interviews oder Urtöne.
01:00:53: Auch Tests von Fahrrädern oder Zubehör kann das Team organisieren.
01:00:57: Alle Kontaktmöglichkeiten gibt es in den Shownauts und auf pd-f.de.
01:01:02: Ich bin Hans Dorsch und wir hören uns wieder in der nächsten Folge.
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